Verantwortung für die eigene Authentizität
- stephaniehergersbe
- 15. Juli
- 5 Min. Lesezeit
Was heißt für mich Verantwortung?

In den ersten Monaten meiner Selbstständigkeit durfte ich immer wieder erfahren, dass ich ganz alleine die Verantwortung für meinen Weg trage. Ob ich etwas initiiere oder nicht, ob Menschen kommen oder auch einmal eine Flaute entsteht – ich kann es niemandem in die Schuhe schieben. Nur mir selbst.
Immer wieder darf ich mich fragen:
Wo stehe ich gerade?
Ist das mein Weg?
Fühlt sich dieser Weg für mich richtig an?
Vor drei Jahren war ich frisch schwanger mit meinem Sohn. Schon damals interessierte ich mich für die feinstoffliche Welt und hatte festgestellt, dass ich eine feine Wahrnehmung besitzen kann – vorausgesetzt, Vertrauen ist da.
Gleichzeitig begleitet mich das Thema Sicherheit schon mein ganzes Leben. Während meiner Ausbildung im Geistheilen und Handauflegen durfte ich erste Erfahrungen sammeln. Irgendwie schien alles rund zu laufen.
Noch bevor ich wusste, dass ich schwanger war, konnte ich das Anklopfen dieser kleinen Seele deutlich wahrnehmen. Für mich war spürbar, wann sie sich in meinem Körper manifestieren wollte – und genauso kam es.
Einige Wochen später hatte ich meinen ersten Termin bei der Frauenärztin. Die Untersuchung verlief unauffällig. Zwei Tage danach erhielt ich jedoch einen Anruf. Man teilte mir mit, dass ich eine Zytomegalieinfektion durchgemacht hätte. Grundsätzlich etwas Harmloses – doch zu Beginn einer Schwangerschaft könne sie schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind haben.
Ich war geschockt.
Denn mein Herz und mein Körper hatten mir die ganze Zeit etwas anderes erzählt. Für mich hatte sich alles stimmig angefühlt. Plötzlich wurde dieses innere Vertrauen durch eine äussere Diagnose erschüttert.
Ich begann zu schwanken.
Da war meine innere Wahrnehmung.
Und da waren Zahlen, Wahrscheinlichkeiten und medizinische Einschätzungen.
Wem glaube ich?
Wem vertraue ich?
Dem Rat meiner Frauenärztin folgend, liessen wir uns im Unispital von Spezialisten beraten. Dort sprach die Ärztin analytisch über Zahlen, Daten und Risiken. Es bestehe eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, ein schwer beeinträchtigtes Kind zur Welt zu bringen.
Uns wurden drei Möglichkeiten aufgezeigt: die Schwangerschaft abzubrechen, starke antivirale Medikamente einzunehmen, deren Wirkung jedoch nicht gesichert war, oder nichts zu unternehmen.
Plötzlich standen wir vor einer Entscheidung, die uns niemand abnehmen konnte.
Wir mussten Verantwortung übernehmen.
Zum Glück wurden wir damals von einer wunderbaren Kinesiologin begleitet. Sie bat meinen Mann, sich mit unserem ungeborenen Kind zu verbinden und einfach wahrzunehmen, was er spürt. Er beschrieb etwas, das mich bis heute berührt. Er nahm unseren kleinen Cosmo wahr, wie er geschützt in einer Blase in meinem Bauch heranwuchs.
Ohne rationale Erklärung entschieden wir uns schliesslich gegen jede Therapie und vertrauten darauf, die Schwangerschaft ihren natürlichen Weg gehen zu lassen.
Natürlich blieb die Unsicherheit. Natürlich gab es Momente des Zweifelns. Denn wissen kann man so etwas nie.
Und genau das wurde für mich zur eigentlichen Erkenntnis.
Nicht die Gewissheit hat uns getragen. Sondern die Bereitschaft, Verantwortung für unsere Entscheidung zu übernehmen. In unserem Fall kam ein gesundes Kind zur Welt – ohne Virusinfektion.
Doch das Entscheidende ist für mich bis heute nicht der Ausgang dieser Geschichte.
Sondern das Vertrauen, das dadurch wachsen durfte.
Ich habe gelernt, meiner inneren Stimme wieder mehr zuzuhören. Den leisen Signalen meines Körpers und dem zu vertrauen, was ich als mein inneres Wissen wahrnehme.
Auch dann, wenn es bedeutet, einen gut bezahlten Job zu verlassen. Ein wunderbares Team hinter sich zu lassen. Oder einen Weg einzuschlagen, den nicht jeder versteht.
Mein Schwanken zwischen gesellschaftlichen Normen und meiner eigenen Wahrheit wird mich wahrscheinlich immer wieder begleiten.
Wer bin ich?
Was kann ich?
Was darf ich dieser Welt geben?
Welche Leistung muss ich erbringen, um anerkannt zu werden?
Kann Handauflegen und Geistheilen wirklich ein Beruf sein? Was sollen die Nachbarn denken? Muss man dafür nicht aussergewöhnliche Fähigkeiten besitzen?
Und gleichzeitig frage ich mich: Nur weil etwas nicht offiziell anerkannt ist – verliert es dadurch seine Wirkung?
Nicht jeder Mensch nimmt feinstoffliche Ebenen wahr. Nicht jeder braucht oder sucht diesen Zugang.
Und ich selbst? Auch ich hätte für mein Sicherheitsbedürfnis manchmal gerne mehr Beweise.
Mit der Hypnose habe ich schliesslich ein Werkzeug gefunden, das greifbarer ist. Ein Verfahren, das wissenschaftlich erforscht wird, dessen Ablauf klar strukturiert ist und das inzwischen viele Menschen kennen. Ich dachte: Jetzt habe ich etwas gefunden, hinter dem ich stehen kann. Etwas, das verständlich ist und mit dem Menschen etwas anfangen können.
Auch ich selbst durfte durch Hypnose tiefgreifende Veränderungen erleben. Alte Programmierungen konnten sich lösen, neue Perspektiven entstehen.
Und trotzdem bemerkte ich nach einiger Zeit, dass auch dieser feste Ablauf mich einengte.
Ich schätze meinen Lehrer sehr. Er beherrscht sein Handwerk mit grosser Kompetenz und verkörpert, was er lehrt. Vielleicht wollte gerade mein starkes Loyalitätsgefühl glauben, dass nun genau das mein Weg sei.
Doch nach mehreren Sitzungen spürte ich immer deutlicher, dass ich wieder in einer Rolle feststeckte. Etwas in mir begann sich zu sträuben. Die Neugier. Das Forschen. Die Energien. Die Intuition. Sie wollten wieder mehr Raum. So stellte sich erneut dieselbe Frage:
Worum geht es eigentlich wirklich?
Für mich geht es darum, die eigene Frequenz zu finden. Das eigene Wesen zu erforschen. Die eigene Individualität zu leben.
Was bringt jeder einzelne Mensch in diese Welt?
Wie können wir unseren ganz eigenen Ausdruck finden und gleichzeitig Teil einer Gemeinschaft sein? Im Gefühl der Verbundenheit gehören wir alle zur Menschheitsfamilie. Das Leben bewegt sich dabei ständig zwischen Polaritäten. Zwischen Spannung und Entspannung. Zwischen Festhalten und Loslassen. Zwischen Sicherheit und Wachstum.
Verantwortung bedeutet für mich heute, ehrlich hinzuschauen. Zu spüren, wo mein Weg weitergeht – und wo nicht. Mich immer wieder zu fragen:
Wie fühlt sich das gerade an?
Was braucht es wirklich?
Welcher nächste Schritt fühlt sich stimmig an?
Welche Ebene möchte gerade gesehen werden – Körper, Geist oder Seele?
Welcher Anteil in mir braucht Aufmerksamkeit?
Um solche Entscheidungen treffen zu können, braucht es jedoch etwas Entscheidendes:
Ruhe.
Entspannung.
Gelassenheit.
Einen Raum, in dem das Nervensystem Sicherheit erlebt. Einen Raum, in dem Weite entstehen darf. Einen Raum, in dem die Verbindung zu uns selbst und zum Leben wieder spürbar wird. Einen Raum, in dem echter Kontakt entsteht.
Genau solche Räume kreiere ich jetzt.
Individuell. Intuitiv. Nicht nach einem starren Konzept, sondern orientiert an dem Menschen, der mir gegenübersitzt. Es sind Räume, in denen wir uns daran erinnern dürfen, wer wir sind und wie sich Verbindung anfühlt. Oft geschieht das ganz leise. Fast unspektakulär. Gerade weil es sich so selbstverständlich richtig anfühlt.
Für mich ist jede Begegnung einzigartig. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigene Wahrheit und seine eigenen Antworten mit. Du kommst mit deinem Thema. Ich begleite dich in die Hypnose. Ich halte den Raum.
Du lässt dich von deiner inneren Wahrheit führen – genau so, wie es sich für dich stimmig anfühlt. Vielleicht entstehen neue Erkenntnisse. Vielleicht lösen sich alte Muster. Vielleicht wird einfach nur Ruhe spürbar. Alles darf sein - nichts muss.
Mit dem Handauflegen unterstütze ich diesen Prozess. Im Anschluss nehmen wir uns Zeit, das Erlebte gemeinsam zu reflektieren.
Auch ich bin auf diesem Weg Lernende. Jede Begegnung erweitert meinen Blick. Jeder Mensch, dem ich begegne, eröffnet neue Perspektiven und lässt auch mich weiter wachsen. Ich verstehe mich als Forscherin zwischen der materiellen und der feinstofflichen Welt.
Ich glaube daran, dass Schönheit in der Vielfalt entsteht. Dass jeder Mensch seinen ganz eigenen Ausdruck finden darf. Und dass genau darin etwas Kostbares für uns alle liegt.
Wenn auch du dir selbst wieder ein Stück näherkommen möchtest, lade ich dich herzlich in meinen Raum der Selbsterinnerung ein.
Da ich mich aktuell in der Entwicklungsphase meiner eigenen Methode befinde, kannst du bis Ende August eine Sitzung für 100 CHF buchen.
Ab September beträgt der Preis 200 CHF.
In Liebe,
Stephanie




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